Wo, Wann, Wie, Was, Warum ?

Ein kleiner Überblick über Genderkingen aus Geschichte und Gegenwart

gender1

     

Literaturhinweis:
Das Heimatbuch
Genderkingen - Aus dem Leben eines Dorfes
von Gabriele Schwab, Kurt Latzel und Werner Geillinger
ist erhältlich bei den Raiffeisenbanken Genderkingen und Rain

 

linkGenderkingen Wiki

 

 

Wo ?

Die Gemeinde liegt im Einmündungsbereich des Lechs in die Donau. Typisch für die Böden sind Flachgrundigkeit und hoher Grundwasserstand. Genderkingen hat mit den zugehörigen sieben Einödhöfen 1200 Einwohner. Die Gemeinde gehört seit Mai 1978 der Verwaltungsgemeinschaft Rain an.

Wann ?

Genderkingen wurde vermutlich im 6. Jahrhundert gegründet und war sehr früh Grenzort zu Altbayem. Über die Ritter von Oberndorf (1341) kam das Dorf 1478 zum Zisterzienserkloster Kaisheim. 1803 wurde die Gemeinde infolge der Säkularisation des Reichsstiftes Kaisheim ein Bestandteil des Kurfürstentums bzw. Königreichs Bayern. Bedeutendstes Baudenkmal ist die Pfarrkirche St. Peter und Paul. Der Turm mit Ausstattung ist frühgotisch, ansonsten ist sie ein Neubau von 1750/55 mit Deckenbildern von Johann Baptist Enderle (1755).

Wie ?

Genderkingen hat sich in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich und sehr positiv entwickelt. Aus dem einstigen Straßendorf entlang der Bundesstraße 16 ist mit den Siedlungen längst ein Haufendorf geworden. Die Neubaugebiete wurden rund um das alte Dorf gelegt. Größte Betriebe sind das Tief- und Straßenbauntemehmen Wanner, die Kies- und Splittwerke Wanner + Märker, Eigner-Fertigbau, die Donau-Lech-Asphaltmischwerke, die Firma "Lechtaler Dirndl und Tracht" und das Großzentrallager Süd. Eine Gaststätte bietet auch Übernachtungsmöglichkeiten an. Die Weichen für eine weitere positive Entwicklung sind durch die Ausweisung von Wohn- und Gewerbebauland gestellt.

Was ?

Der Flugplatz Donauwörth-Genderkingen schließt sich nördlich beinahe an das Dorf an. Im Sommer laden gepflegte Baggerseen in der Umgebung des Dorfes zum Schwimmen ein.

Die Wasserförderung durch den Nümberger Zweckverband bringt für die Gemeinde erhöhte Anforderungen an Abwasserbeseitigung und Straßenbau. Der Kiesabbau greift in die Landschaft ein; der Standort Genderkingen ist durch die Abbautiefe jedoch sehr günstig.


Warum ?

Leben lässt es sich in Genderkingen gut. Zur hohen Wohnqualität und florierenden Wirtschaft gesellen sich alle Einrichtungen der Grundversorgung wie Kreditinstitute, Einzelhandelsgeschäfte und Handwerksbetriebe. Für ein reiches gesellschaftliches Leben in einer intakten Dorfgemeinschaft sorgen unter anderem der Sportverein, der Schützenverein, die Feuerwehr und weitere Organisationen. Der Pflege der Musik haben sich mehrere Chöre sowie die Donau-Lech-Bläser - letztere mit angeschlossenem Instrumentalunterricht - verschrieben.

 

 

Zum Seitenanfang