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Die Bürgermedaille war ursprünglich mit Satzung vom 14. Juli 2004 in den Stufen "Silber" und "Gold" eingeführt worden.
Seit 2012 wird die Bürgermedaille nur noch in einer Stufe (Gold) verliehen;

 

 

pdf icon  Satzung Bürgermedaille

 

Bisherige Verleihungen:

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05. Januar 2005

Altbürgermeister Reinhold Hofmann (+ 13.02.2015)
2 20. Dezember 2005 Karl Wiest (+ 07.09.2009)
3 24. April 2008 Altbürgermeister Johann Schilke
4 08. Juli 2012 Pfarrer Paul Großmann
5 Juni 2015 Rudolf Schmidt
6 Oktober 2015 Ludwig Wanner
7 15. Dezember 2016 Bernhard Schellenberger
8 04. Februar 2020 Josef Keller

Die nachfolgenden Berichte über die Verleihungen sind in zeitlich absteigender Reihenfolge sortiert.

 

8. Verleihung: Josef Keller, 04. Februar 2020

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Bürgermedaillenverleihung

Die Gemeinde Genderkingen hat Herren Josef Keller für seine Verdienste die Bürgermedaille verliehen. In einer Feierstunde ging Bürgermeister Roland Dietz auf die Verdienste und das Engagement von Herren Keller ein. Fast schon eine Selbstverständlichkeit ist seit über 12 Jahren, dass Herr Keller am Volkstrauertag beim Kriegerdenkmal als Ehrenposten steht. Beim Männergesangsverein Frohsinn begleitet Herr Keller seit 11 Jahren das Amt des zweiten Vorsitzenden.

Im Jahr 2009 konnte dank den Beziehungen von Herren Keller im Afrikanischen Staat Burkina Faso eine Anlaufstelle in Form eines Heims für Waisenkinder ins Leben gerufen werden. Insgesamt über 50.000 Euro an Spendengeldern sammelte Herr Keller in all den Jahren für die Waisenkinder. Vom Präsidenten des Staates Burkina Faso erhielt Herr Keller dafür den Orden „Ritter für Soziales“ verliehen. Unermüdlich ist Herr Keller unterwegs wenn es um Projekte in Afrika und hier vor allem in Burkina Faso geht.

Tief gerührt bedankte sich Herr Keller und äußerte, dass er die Bürgermedaille stellvertretend für alles Spender entgegennimmt.

7. Verleihung: Bernhard Schellenberger, 15. Dezember 2016 

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Bürgermedaille an Herrn Bernhard Schellenberger verliehen

Hohe Auszeichnung. Am Donnerstag, den 15. Dezember erhielt Herr Bernhard Schellenberger für seine Verdienste für Genderkingen und deren Bevölkerung die Bürgermedaille verliehen.

In seiner Laudatio ging Bürgermeister Roland Dietz auf die Verdienste von Herrn Schellenberger ein. Dies sind u.a. folgende:

3 Jahre Vorsitzender des Arbeitskreises „Zukunft Genderkingen“

12 Jahre Gemeinderat, davon 6 Jahre zweiter Bürgermeister und Breitbandpate

5 Jahre war er Mitglied der Kirchenverwaltung

10 Jahre 1. Vorstand des Sportvereins

Er ist Kassenprüfer des Männergesangsvereins. Ebenso war er mehrere Jahre dessen stellv. Vorsitzender

Er ist Gründer des „Genderkinger Wiki“ (http://www.genderkingen.org)

Seit der Gründung des Bürgervereins am 07.Juli 2009 ist er dessen 1. Vorsitzender

Bernhard Schellenberger ist seit Gründung des Bürgervereins unermüdlich (und meist alleine) mit dem Ausbau des „Hansele-Stadels“ zur Förderung der dörflichen Gemeinschaft bemüht.

Während seiner Zeit als Geschäftsführer der Firma GZS in Genderkingen unterstützte er die Vereine mit Geld- und Sachspenden

Seit 16 Jahren ist er Prüfer bei der IHK Schwaben

Auf dem Bild ist Herr Schellenberger mit dem Gemeinderat und Pfarrer Großmann abgelichtet.

 

6. Verleihung: Ludwig Wanner, Oktober 2015

Ludwig Wanner Bild2

Herr Ludwig Wanner gründete 1959 zusammen mit Herrn Fritz Freisleben die Firma Wanner und Freisleben. Ein Unternehmen, das aus bescheidenen Anfängen heute zu einem der größten Kiesabbauunternehmen in Bayern gewachsen ist.

Herr Wanner fuhr anfangs Kies und Sand mit dem LKW und holte bei diesen Lieferungen gleich weitere Aufträge rein, während sein Partner sich um das kaufmännische kümmerte. Bald wurden zusätzliche LKWs angeschafft und der Betrieb begann zu wachsen.

Im Jahr 1962 wurde das erste Kieswerk in Schäfstall gebaut, danach folgte 1964 das zweite Kieswerk in Eggelstetten. Neben den Kieswerken erweiterte Herr Wanner die Firma durch Ausführung von Erdbewegungen, Bau- und Pflasterarbeiten sowie Abbruchmaßnahmen.

Nach 25 Jahren war das Unternehmen auf über 100 Mitarbeiter gewachsen mit 4 Kies-werken (Schäfstall, Tapfheim, Bertoldsheim, Burgheim) und einem Tiefbauunternehmen mit Fuhrpark.

Ab 1997 heißt das Unternehmen Wanner + Märker GmbH & Co. KG, nachdem Märker, Harburg (Schwaben), die Anteile von Herrn Freisleben übernommen hat.

Die Baggerseen der Firma Wanner + Märker sind bayernweit in vorbildlichem Zustand. Herr Wanner hat dafür auch schon höchstes Lob und Anerkennung von staatlicher Seite erhalten. Herr Wanner hat beruflich wie privat ein ausgeprägtes Umweltbewusstsein.

Der Firma Wanner und Freisleben (Herrn Ludwig Wanner und Herrn Fritz Freisleben) wurde im Jahr 1988 die Medaille für Verdienste um Schutz, Gestaltung und Vermittlung einer gesunden Umwelt (Umweltmedaille) verliehen.

Die Firma Wanner + Märker ist einer der größten Arbeitgeber in der Gemeinde Genderkingen und hat seinen Firmensitz seit 50 Jahren in der Gemeinde. Von den etwa 100 Beschäftigten haben 35 Personen ihren Hauptwohnsitz in der Gemeinde Genderkingen. Herr Wanner legt großen Wert auf sehr langfristige Beschäftigungs-verhältnisse und zeichnet sich als sozialer Arbeitgeber aus, dem die Belange seiner Mitarbeiter am Herzen liegen.

Herr Wanner ist stets ein zuverlässiger Partner der Gemeinde Genderkingen. Bei allen Projekten die mit der Firma Wanner + Märker und der Gemeinde geschlossen wurden, kam es nie zu Meinungsverschiedenheiten bzw. zu Unregelmäßigkeiten. Herr Wanner unterstützte mit großzügigen Spenden und Sachleistungen den kommunalen Kindergarten sowie die Kinderspielplätze der Gemeinde Genderkingen.

Herr Wanner ist Förderer von vielen ehrenamtlichen Vereinen in ganz Schwaben und darüber hinaus (finanzieller Art und Sachspenden, wie z. B. Sportgeräte, Bälle, Trikots usw.). Zusätzlich unterstützt Herr Wanner durch Mitgliedschaft und Spenden ortsansässige Vereine: SV Genderkingen e.V., VSC Donauwörth, TCD, Fischerei-verein, Männergesangsverein, Golfclub, Tierschutzverein, Eurocopter Sportgruppe, Deutsche Verkehrswacht, CSU-Mittelstand Donau-Ries.

Herr Wanner ist seit 50 Jahren Mitglied im Sportverein Genderkingen e.V. In den 60er- und 70er-Jahren war er selbst begeisterter Fußballer. Ohne seine ideelle und materielle Unterstützung wären der Bau des Sportplatzes und des Vereinsheimes nicht möglich gewesen. Beim 30-jährigen Vereinsjubiläum mit Sportplatzeinweihung war Herr Wanner Schirmherr. Aufgrund seiner großen Verdienste wurde Herr Wanner zum Ehrenmitglied des Vereins ernannt.

Herr Ludwig Wanner wurde aufgrund seines beruflichen und gesellschaftspolitischen Engagements mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet

5. Verleihung: Rudolf Schmidt, Juni 2015

Der Genderkinger Bürger Herr Rudolf Schmidt erhielt für seine Verdienste für Genderkingen und deren Bevölkerung die Bürgermedaille samt Urkunde verliehen. In seiner Laudatio ging Bürgermeister Dietz auf die Verdienste von Herrn Schmidt ein. 30 Jahre ehrenamtliche Kommunalpolitik. Davon 6 Jahre Schriftführer im Gemeinderat, 6 Jahre dritter Bürgermeister und 12 Jahre zweiter Bürgermeister. 12 Jahre war Herr Schmidt Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr, während dieser Zeit wurde das neue Feuerwehrfahrzeug angeschafft, das alte Feuerwehrhaus in der Bachgasse abgerissen und das Feuerwehrhaus am jetzigen Standort in der Riedstraße entstand. In den 9 Jahren als Kassier beim Sportverein wurde das Sportplatzgelände am heutigen Standort verlegt sowie das Sportheim errichtet. Den Vereinen ist Herr Schmidt bis heute noch eng verbunden. So ist es für ihn eine Selbstverständlichkeit dass er Mitglied im Sportverein, den Donau Lech Bläsern, Männergesangsverein und dem Ost- und Gartenbauverein (Gründungsmitglied) ist.Als kleine Entschädigung für die vielen Stunden die Frau Schmidt ohne ihren Mann verbringen musste, wurde ihr vom zweiten Bürgermeister Klaus Bleymayr ein Blumenstrauß überreicht.

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4. Verleihung: Pfarrer Paul Großmann, 8. Juli 2012

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Im Anschluss an die Feier des Goldenen Priesterjubiläums überreichte 1. Bürger-
meister Roland Dietz in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Genderkingen an
Pfarrer Paul Großmann die Bürgermedaille mit Urkunde.
 

 

Pressebericht der Donauwörther Zeitung zur Feier des Goldenen Priesterjubiläums mit Verleihung der Bürgermedaille (Autor: Manfred Arloth):

Der 15. Juli 1962 war ein ganz bedeutender Tag für Paul Großmann. An diesem Tag wurde er in Augsburg zum Priester geweiht. 50 Jahre später feierte er, fast auf den Tag genau, zusammen mit der Pfarrgemeinde am Patroziniumstag Peter und Paul sein Goldenes Priesterjubiläum.

Kirchenpfleger Rudolf Hirschbeck begrüßte in der herrlich geschmückten Pfarrkirche im Namen des Pfarrgemeinderats und der Kirchenverwaltung besonders Dekan Johann Menzinger aus Rain mit den weiteren Konzelebranten Pater Thomas Lemp und Pater Alois Mäntele, die Bürgermeister Roland Dietz (Genderkingen) und Peter Mahl (Niederschönenfeld) sowie Landrat Stefan Rößle. Die musikalische Umrahmung des Festgottesdienstes besorgten unter Leitung von Max Höringer der Kirchenchor, der Männergesangsverein, der Kolpingchor und ein Bläserensemble.

"Pfarrer Großmann war und ist für unsere Pfarrei ein Glücksgriff", erklärte der Kirchenpfleger in seiner Laudatio. "Seit dem 1. September 1999 schätzen wir Sie als Seelsorger, als Pfarrer mit Herzblut, Charisma, mit Weitblick. Sie genießen hohes Ansehen bei uns in Genderkingen sowie in den Nachbarpfarreien Feldheim und Niederschönenfeld", sagte der Kirchenpfleger.

Großmanns nimmermüde Schaffenskraft, Freundlichkeit und Kreativität habe nie nachgelassen. Ab September werde er nicht mehr leitender Mitarbeiter im Dekanat Rain und in der Pfarreiengemeinschaft sein. "Wir freuen uns umso mehr, dass Sie dann fast nur noch für unsere Pfarrei zur Verfügung stehen und sind dankbar, dass Sie uns weiterhin als Pfarrer erhalten bleiben", schloss der Kirchenpfleger.

Dekan Johann Menzinger bedankte sich bei Pfarrer Paul Großmann, dass er in den Pfarreien des Dekanats eine große Stütze und Bereicherung darstelle. Er sei "Priester mit vollem Einsatz, mit ausgleichendem Einfühlungsvermögen und ansprechender Herzlichkeit." Bürgermeister Roland Dietz bedankte sich bei Pfarrer Paul Großmann "für stets gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit" und ehrte ihn im Namen der Gemeinde mit der Bürgermedaille. Eine weitere besondere Überraschung für den Jubilar bereiteten ihm etwa 30 Verwandte, die per Omnibus aus Wernau am Neckar und aus Wendlingen-Unterboihingen am Neckar angereist waren und für ihn das flotte Kirchenlied "Schaut nicht hinauf, der Herr ist hier bei uns!" mit Gitarren- und Ukulelebegleitung sangen.

Pfarrer Paul Großmann zeigte sich von den ehrenden Worten, der Musik, der Bürgermedaille und dem festlichen Gottesdienst insgesamt beeindruckt. Er schöpfe noch immer Kraft aus den Ergebnissen des 2. Vatikanischen Konzils, berichtete er. Seither wende sich der Pfarrer in ständigem Augenkontakt den Gläubigen, dem Gottesvolk, zu. "Mein Wunschtraum in Bezug auf die Ökumene wäre zumindest eine eucharistische Gastfreundschaft", meinte er und fügte an: "Vielleicht erleben wir's noch."

 

3. Verleihung: Altbürgermeister Johann Schilke, 24. April 2008

Verabschiedung des langjährigen Bürgermeisters
Johann Schilke ist der erste Träger der Bürgermedaille in Gold

Mit einem Festakt wurde Erster Bürgermeister Johann Schilke nach 30 Jahren nicht nur mit dem Ehrentitel "Altbürgermeister" aus dem Amt verabschiedet. Dem erfolgreichen Gemeindechef wurde als erste Person die Bürgermedaille in Gold verliehen. Im Kreise der "Weggefährten" von Bürgermeister Schilke wurde eine Ära der Gemeindegeschichte feierlich abgeschlossen. 2. Bürgermeister Kurt Klebl stellte eingangs seiner Laudatio fest, dass Johann Schilke sein Amt nie als Last, sondern als Verpflichtung gegenüber der Gemeinde und seinen Bürgern empfand. Und der Goethe-Spruch, den Schilke selbst zum Rathaus-Neubau verwendete, charakterisiere ihn sehr gut: "Wer freudig tut und sich des Getanen freut, ist glücklich".

Klebl verzichtete bewusst auf eine Aufzählung der in drei Jahrzehnten verwirklichten Projekte, sondern stellte heraus "Mit seiner moderaten Art hat er dafür gesorgt, dass im Gemeinderat ein kollegiales Klima herrschte und stets das Beste für die Gemeinde und ihre Bewohner gesucht wurde." Kinder- und familienfreundlich, modern, lebenswert und vorausschauend sei die Kommune gestaltet worden – eine geschätzte Gemeinde, geleitet von einem loyalen und in Nachbarschaft und Landkreis als verlässlich anerkannten Partner. Das abgewandelte Kennedy-Wort "Fragt nicht, was eure Gemeinde für euch tun kann, fragt, was ihr für eure Gemeinde tun könnt" fasse das 36-jährige Wirken von Schilke zusammen.

"Hinter einem erfolgreichen Mann steht eine große Frau", mit dieser Aussage dankte Kurt Klebl, verbunden mit einem Blumenstrauß, der Ehefrau Hedwig Schilke und stellte die Unterstützung der Familie heraus. Einen Traum, wie es Bürgermeister Schilke anschließend bestätigte, erfüllten anschließend Kurt Klebl und 3. Bürgermeisterin Gabriele Scherer, als sie ein Aquarell des neugestalteten Dorfplatzes (einschließlich Gasthof Schilke) von Christa Knittl namens der Gemeinde als Abschiedsgeschenk überreichten.

Landrat Stefan Rößle stellte die unterschiedlichen Gefühle bei der Verabschiedung heraus: große Dankbarkeit, Spannung, wie es weiter geht, aber auch etwas Wehmut. Schilke bezeichnete er als innovativen und ausdauernden Bürgermeister. Rains Erster Bürgermeister Gerhard Martin stellte namens der Kollegen heraus, dass Bürgermeister Schilke noch die Gründung der Verwaltungsgemeinschaft (VG) mitgemacht habe. Geprägt von menschlichem Umgang, Ideen und Kompromissfähigkeit habe er zum Erfolg von VG und Schulverbänden maßgeblich beigetragen. Oberndorfs Bürgermeister Hubert Eberle lobte die geräuschlose ("wie das Wasser") und effiziente Zusammenarbeit im Wasserzweckverband zum Wohle der Verbraucher.

Pfarrer Paul Großmann stellte, auch namens von Pfarrer Werner Gottwald, das wertorientierte Denken und Handeln von Johann Schilke heraus, das seine Früchte auch in Zusammenarbeit mit der Kirche trug, besonders augenfällig an der Dorfplatzgestaltung, die zur Kirche hin führt. Magda Hermann, Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins, dankte namens der Ortsvereine dem scheidenden Bürgermeister für mannigfaltige Unterstützung, Optimismus und Verlässlichkeit: "Die Vereine hatten für Bürgermeister Schilke hohen Stellenwert als Träger des kulturellen Lebens", stellte sie fest. Franz Wagner von den Donau-Lech-Bläsern spannte, auch als persönlicher Freund, den Bogen über die erste Generation Vereinsgeschichte (seit 1971),die fast identisch ist mit der Zeit des kommunalen Wirkens von Johann Schilke.

In den vergangenen Jahrzehnten seien Meilensteine gesetzt worden, führte der designierte Bürgermeister Roland Dietz aus und bezeichnete die Baumpflanzung wenige Tage zuvor auf dem Schulgelände als bewegenden Moment. Dietz dankte für die "Lehrjahre" als Gemeinderat und für die Unterstützung schon im Vorfeld der Amtsübergabe. In seinen ausführlichen Schlussworten sprach Johann Schilke allen Weggefährten seiner Amtszeit großen Dank aus und verband dies mit der Erinnerung an gemeinsame Erfolge und Episoden, insbesondere Gemeinderat, örtliche Vereine, Nachbargemeinden, Landkreis, Verwaltungsgemeinschaft, Schulen, Kreditinstitute, örtliche Firmen, staatliche Dienststellen, Wasserzweckverband Nürnberg, Lechwerke und die Gemeinde-Mitarbeiter. Mit einem "Comeback" von Johann Schilke bei den Donau-Lech-Bläsern ging es zum gemütlichen Teil über: unter Dirigent Christian Wiemer zeigte der scheidende Bürgermeister seine Qualitäten als Schlagzeuger.

  • Johann Schilke ist gebürtiger Genderkingener, Jahrgang 1942.
  • Bereits als 29-jähriger wurde der Land- und Gastwirt 1972 in den Gemeinderat gewählt.
  • Seit 1978 war er Erster Bürgermeister.
  • Ebenfalls seit 30 Jahren war er stellvertretender Vorsitzender des Wasserzweckverbandes Oberndorfer Gruppe
  • Jeweils zwölf Jahre war er stellvertretender Vorsitzender der Rainer Schulverbände (1990 – 2002) und der Verwaltungsgemeinschaft Rain (1996 – 2008).
  • Mit 34 Herren und drei Damen arbeitete er im Gemeinderat erfolgreich zusammen.
  • Für seine Verdienste ist er seit vielen Jahren Träger der Kommunalen Verdienstmedaille in Bronze.
  • Höchste Ehrung für seine ehrenamtliche Arbeit ist sicherlich die Goldene Bürgermedaille, die ihm seine Heimatgemeinden zum Abschied aus dem Amt verliehen hat, mit einstimmigem Gemeinderats-Beschluss und in "Anerkennung und Würdigung seiner hervorragenden Verdienste zum Wohle der Gemeinde und ihrer Bürger", wie es in der Urkunde heißt.

Bericht und nachfolgende Bilder von Adalbert Riehl

schilke2008 1        schilke2008 2
Zum Abschied verlieh die Gemeinde Genderkingen ihrem 30 Jahre amtierenden Ersten
Bürgermeister Johann Schilke (rechts) die goldene Bürgermedaille; 2. Bürgermeister Kurt
Klebl überreichte Urkunde und Medaille.
  Ein "erträumtes" Geschenk erhielt Genderkingens scheidender Bürgermeister Johann Schilke
(rechts) von seinen Stellvertretern Gabriele Scherer und Kurt Klebl: ein Aquarell des neu
gestalteten Dorfplatzes von Christa Knittl.

 

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Landrat Stefan Rößle 1. Bürgermeister Gerhard Martin, Rain 1. Bürgermeister Hubert Eberle, Oberndorf Pfarrer Paul Großmann
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Magda Hermann gratulierte namens der Ortsvereine   Abschließend betätigte sich Bürgermeister Schilke als Schlagzeuger der Donau-Lech-Bläser.

2. Verleihung: Karl Wiest, langjähriger Gemeinderat, 3. Bürgermeister, 20. Dezember 2005

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Verleihung der Bürgermedaille in Silber an Karl Wiest (rechts)
durch 1. Bürgermeister Johann Schilke

 

Pressebericht in der Donauwörther Zeitung:

Bürgermedaille für Karl Wiest

Genderkingen (arh).

In der Jahresschluss-Sitzung des Gemeinderates wurde dem ehemaligen Gemeinderatsmitglied Karl Wiest die Bürgermedaille in Silber mit Ehrennadel verliehen. Erster Bürgermeister Johann Schilke würdigte in seiner Ansprache die Verdienste des Ausgezeichneten in seinen jahrzehntelangen ehrenamtlichen Tätigkeiten und dankte ihm für die langjährige Unterstützung als Gemeinderat. Karl Wiest gehörte dem Gremium 30 Jahre lang – von 1972 bis 2002 – an. Dabei hatte er 12 Jahre, ab 1990, noch das Amt des 3. Bürgermeisters inne und fungierte längere Zeit als Schriftführer bei den Ratssitzungen.

Besonderen Dank sprach Gemeindeoberhaupt Schilke dem neuen Bürgermedaillenträger für die Aufgeschlossenheit bei den zurückliegenden Baumaßnahmen wie Bürgerhaus, Dorfplatz und Rathaus aus. Für den amtierenden Gemeinderat stelle, so Bürgermeister Schilke, Karl Wiest ein Vorbild dar, der unter dem Motto handelte "Tue Recht und scheue niemand".

Karl Wiest war vielfach ehrenamtlich für die Ortsgemeinschaft tätig, unter anderem als 1. Vorsitzendes des Sportvereines Genderkingen. Noch heute bekleidet er das Amt als Vorstan des Männergesangvereins "Frohsinn".

Der gesamte Gemeinderat gratulierte Karl Wiest zu seiner Auszeichnung. Der erste Träger der Bürgermedaille, Altbürgermeister Reinhold Hofmann, der vor einem Jahr von der Gemende ausgezeichnet wurde, hielt noch eine Laudatio auf seinen ehemaligen Ratskollegen. Im Anschluss wurde im Gasthaus Schilke noch der Jahresabschluss gemeinsam gefeiert.

 

1. Verleihung: Altbürgermeister Reinhold Hofmann, 05. Januar 2005

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Erste Verleihung der Bürgermedaille, von links 3. Bürgermeisterin Gabriele Scherer,
1. Bürgermeister Johann Schilke, Reinhold Hofmann, 2. Bürgermeister Kurt Klebl.

 

Pressebericht in der Donauwörther Zeitung vom 08. Januar 2005

Zum 80. Geburtstag neu geschaffene silberne Bürgermedaille
für Altbürgermeister Reinhold Hofmann

Genderkingen (bih). Salutschüsse der Böllergruppe der "Heiterkeit"-Schützen, eine  Gratulationscour der Vereine und eine besondere Ehrung: Der 80. Geburtstag ihres Altbürgermeisters Reinhold Hofmann war den Genderkingern einiges wert. "Sie haben Bürgersinn im besten Sinn bewiesen", brachte es dann auch Vize-Landrat Franz Oppel auf den Punkt. Als erstem Bürger verlieh die Lechgemeinde Hofmann die silberne Bürgermedaille.

Zunächst gratulierten dem Jubilar bei einem Empfang im Bürgerheim die Donau-Lech-Bläser: mit Wunschmelodien und launigen Worten von Franz Wagner. Hofmann habe sich um den Musikverein verdient gemacht, weil er ihn als Triebfeder seinerzeit ins Leben gerufen habe. Darüber hinaus sei er Gründungsvorsitzender gewesen, habe neun Jahre in der Führungsspitze gewirkt und sei einziges Ehrenmitglied des Vereins.

In die Reihe der Gratulanten reihten sich Schützenmeister Werner Furthmeir ("Sie sind fast die Hälfte ihres Lebens Mitglied im Schützenverein"), Waldemar Kalchgruber von den Rainer Jagdhornbläsern ("Der Jubilar ist seit 42 Jahren bei den Jägern engagiert") sowie die Mitglieder des Männergesangvereins ein.

Bürgermeister Johann Schilke ließ die Lebensstationen Hofmanns Revue passieren. Dieser habe nach dem zweiten Weltkrieg in seiner neuen Heimat schnell Wurzeln geschlagen, mit 27 Jahren in die Kommunalpolitik eingestiegen und von 1972 bis 1978 "in einer schwierigen Zeit" Bürgermeister gewesen. Nicht nur für die Kommune, auch für die Genderkinger Vereine habe Hofmann "Großartiges" geleistet.

In Hofmanns Bürgermeister-Zeit seien schwere Entscheidungen gefallen und zukunftsorientierte Projekte verwirklichen zu gewesen: die Schaffung eines neuen Sportgeländes, der Bau einer Abwasseranlage ("die bisher größte Gesamtmaßnahme der Gemeinde"), die Errichtung eines neuen Pfarrhofs wie auch Kindergartens, die Gründung eines Schulverbandes und die Aufstellung eines Flächennutzungsplanes. Auch habe Hofmann neue Baugebiete ausgewiesen, die Verhandlungen über ein Wasserschutzgebiet geführt sowie bei der Gebietsreform die Interessen Genderkingens zu vertreten gehabt. Schilke erinnerte an den Bau eines Hauses für die Feuerwehr sowie des Bauhofs.

Der Bürgermeister überreichte seinem Vorgänger die Medaille, eine dazu gehörige Ehrennadel sowie ein Geburtstagspräsent. Assistiert wurde er dabei von seinen Stellvertretern Kurt Klebl und Gabi Scherer. Schließlich bat Schilke den Jubilar noch um einen Eintrag ins Gästebuch der Kommune. Schilke: "Das ist für die Gemeinde ein wichtiger Tag." Die Vorbildfunktion Hofmanns strich Franz Oppel heraus, der auch in seiner Eigenschaft als Kreisvorsitzender des Bayerischen Gemeindetags gekommen war. Der Altbürgermeister habe sich gerne für die Gemeinschaft eingesetzt, das Miteinander gesucht und damit die Harmonie im Ort geprägt. Hinzu seien große Herausforderungen gekommen, die er mit Bravour gemeistert habe. Das verdiene Dank, Wertschätzung und Anerkennung. Für das Bürgermeister-Kollegium beglückwünschte den Jubilar Holzheims Bürgermeister Robert Ruttmann. "Wer der Allgemeinheit dient, dient einem gestrengen Herren", zitierte Ruttmann einen Spruch am Holzheimer Rathaus. Und gerade deshalb sei es mehr als eine Pflicht, einem so verdienten Altbürgemeister dafür zu danken, "dass er an vorderster Front viel Kraft geopfert hat".

 

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